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Hell die Nacht

Cover Hell die Nacht


Konzertinfo für Veranstalter:

Titel: Hell die Nacht

Dauer: ca. 90 Minuten

Pause: nein

Zielgruppe: Erwachsene

Kurzinfo: Ein adventlich-weihnachtlicher Konzertabend mit neuen Texten zu alten Weihnachtschorälen, umrahmt von einer Weihnachtsgeschichte

Entstehung

Einen ersten Anstoß, sich mit der textlichen Neufassung einiger Weihnachtsmelodien zu befassen, erhielt Jonathan Böttcher durch Gerhard Schönes CD ‚Ich bin ein Gast auf Erden’. Darauf folgte das Auswendiglernen einer Weihnachtsgeschichte des Dörntener Pastors Gerhard Schneider und zu guter Letzt ein Buchgeschenk der besonderen Art: das Gitarrenbuch zum Ev. Gesangbuch, eine Quelle unzähliger Choralbearbeitungen, auf die Jonathan Böttcher bei der musikalischen Gestaltung des Programms zurückgreifen konnte. Im Laufe von zwei Jahren wurden die Texte, Gitarrenpartituren und Lieder für das Programm ausgewählt, erarbeitet und für die Studioaufnahmen vorbereitet.

Veröffentlichungen

‚Hell die Nacht’ wurde im Jahr 2000 veröffentlicht. Darauf sind u.a. drei Kompositionen zu hören, die Jonathan Böttchers musikalischen Werdegang begleiteten: ‚Hymn’ von der britischen Popgruppe Barclay James Harvest; ‚Wonderful Counsellor’ des amerikanischen Franziskanermöchs John Michael Talbot und ‚Ich steh’ an deiner Krippe hier’ von Gerhard Schöne aus dessen CD ‚Ich bin ein Gast auf Erden’. Die Weihnachtsgeschichte ‚Der Hirte Mathias’ erschien in Gerhard Schneiders Buch ‚Die Katze im Stall von Bethlehem’.

Konzertaufführungen

In den Jahren seit der Veröffentlichung haben die Live-Konzerte unterschiedliche Aufführungsformen durchlaufen, bis sie schließlich in die jetzige Form mündeten: Während des Konzertes wird die Weihnachtsgeschichte ‚Der Hirte Mathias’ erzählt, durch die ausgewählte Platzierung der Kompositionen aus der CD ‚Hell die Nacht’ ergänzt und unterstrichen. Die klassische Gitarre ist das musikalisch tragende Element, auf dem sich Jonathan Böttchers Stimme entfalten kann. ‚Hell die Nacht’-Konzerte gehören zu den ganz besonderen Konzerterlebnissen im Jahresverlauf von Jonathan Böttcher.

Gedanken des Künstlers

Jeder Musiker muss sich über kurz oder lang der Frage stellen, ob und in welcher Form er sich mit dem Thema ‚Weihnachten’ auseinandersetzen will. Nachdem ich diese Frage für mich beantwortet hatte, setzte ich mich intensiv mit den ursprünglichen Themen der Weihnachtsbotschaft auseinander. Das Gitarrenbuch zum Ev. Gesangbuch als Geschenk war mir ein Anstoß, in welche musikalische Richtung das Konzertprogramm gehen sollte. Intensives Bearbeiten und Üben der Partituren als auch das Schreiben der neuen Textinterpretationen zu den alten Chorälen waren notwendig. Ich wollte die alten Texte durch meine Bearbeitung nicht ‚entfremden’, sondern sie auf meine Weise interpretieren und dadurch meinen Glauben an Jesus hörbar werden lassen. ‚Die Geschichte vom Hirten Mathias’ wurde mir im Laufe der Jahre zunehmend zur Orientierung. Trug ich die Geschichte in den ersten Jahren jeweils als einen Programmpunkt im Konzert vor, so zieht sie sich nun wie ein roter Faden durch das Konzertprogramm ‚Hell die Nacht’.

Konzertfeedbacks

Am Abend beeindruckte das Programm ‚Hell die Nacht’ mit einfühlsam vorgetragenen Adventsliedern. Auch alte Kirchenlieder wie ‚Ich steh an deiner Krippen hier’ oder ‚Es kommt ein Schiff geladen’ erklangen in eigener Text- und Melodieinterpretation und bekamen durch Gitarre und auch die passend abgestimmte Percussion von Bruno Bischler eine besondere Farbe. Der rote Faden wurde durch die gelesene Erzählung vom Hirten Mathias hergestellt, in der immer wieder biblische Stationen aus den Evangelien vorkamen: Die Engelsbotschaft auf dem Felde, die Geburt im Stall, die Begegnung mit Jesus, die Bergpredigt und das Kreuz und seine Bedeutung für unseren Glauben. Lang anhaltender Applaus, aber auch die Liedzugaben zeigten: Das Adventskonzert hat gut getan! (Pfarrer Dr. Dirk Schinkel, Paderborn)

 

„Hell die Nacht" – Die Erlebnisse des Hirten Mathias empfindsam vorgetragen von Bärbel Kunz, sind der rote Faden, an welchem sich die Melodien dieser Nacht entfalten. Jonathan Böttcher lässt auf seiner Gitarre zarte Laute kunstvoll erklingen. Jeder Ton entwickelt eine eigene Klangwelt und entführt die Hörer in das Seelenleben des Hirten Mathias. Dessen Reise beginnt überraschend am Kreuz. Er erlebt die Rätselhaftigkeit des Golgathaereignisses. Der Hirte erinnert sich an die erste Begegnung mit diesem Kind in der Krippe. Die Hörer folgen über die Musik in die Anbetung des Kindes in jener geheimnisvollen Nacht. Die einander harmonisch ergänzenden Stimmen von Bärbel Kunz und Jonathan Böttcher interpretieren die folgenden alten Weisen des Advent und akzentuieren mit modernen Texten eine eigene Perspektive. Der Weg des Heilands führt von der Krippe ans Kreuz. Immer wieder überraschen Verbindungen von Text und Musik. Es erklingt das moderne „Hymn“, um die Jungfrauengeburt zu beschreiben. Die Bergpredigt des erwachsenen Jesus wird mit der alten Melodie von „Herbei, oh ihr Gläubigen“ erzählt. Sensibel wird der Hörer geführt und dringt gemeinsam mit Mathias in das Geheimnis ein. Die Nacht der Passion erklärt sich aus der Dunkelheit, in welcher der Morgenstern der neuen Zeit aufging. ‚Oh Haupt voll Blut und Wunden’ verbindet sich mit der Melodie ‚Die Nacht ist vorgedrungen’. Faszinierend schlüssig, wie sich Zeile für Zeile ‚Nun danket alle Gott’ und ‚Es ist ein Ros entsprungen’ gegenseitig interpretieren. Am Ende ist klar: Advent ist ohne das Kreuz undenkbar. Krippe und Kreuz sind aus demselben Holz geschnitzt. Dieses Kunstprogramm des Melodiepoeten Jonathan Böttcher eröffnet den Weg des Advent als Weg zur eigenen Besinnung. (Pfarrer Tilo Brach, Battweiler)

 

 

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